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WOHNCENTER NORDENHAM

Nachhaltigkeit als Firmenphilosophie

Nordenhamer Einrichtungshaus behauptet sich mit Innovationen in einem schwierigen Markt

Für Hendrik Lenz ist Nachhaltigkeit weit mehr als nur ein aktueller Trend – sie ist Teil seiner Firmenphilosophie. Dem Inhaber und Geschäftsführer des Wohncenter Nordenham ist bewusst: Eine konsequent klimafreundliche Ausrichtung schützt nicht nur unsere Umwelt, sondern schafft gleichzeitig die Grundlage für eine stabile, zukunftssichere Unternehmensentwicklung. Der Erfolg gibt ihm recht, denn als einziges von ehemals drei Möbelgeschäften in Nordenham hat sich das „grüne Möbelhaus“ im Nordsee-Center in einem schwierigen Markt behaupten können.

Hendrik Lenz trat 2006 in das Familienunternehmen ein. 2011 übernahm er die Geschäftsführung vom seinem Vater Uwe Lenz, der seit 1976 in dem 1973 von Hans-Hermann Arncken gegründeten Möbelhaus tätig war und das er ab 2005 unter seiner Führung zu einem Markenzeichen in der Region entwickelt hatte. Apropos Familienunternehmen:  im gesamten Team herrscht eine familiäre Atmosphäre. „Wir haben hier ein Superteam, das alles für das Unternehmen und für die Kunden gibt“, lobt Hendrik Lenz das Engagement seiner 26 Mitarbeiter.

Ökologischen Fußabdruck verringert

Hendrik Lenz hat die Innovation seines Vaters fortgesetzt. Eine seiner ersten großen Maßnahmen war der umfassende Umbau im Jahr 2014, der das Wohncenter Nordenham ein modernes Gesicht verlieh. Mit der Einführung der Badezimmerabteilung im Jahr 2020 wurde das Angebot erneut erweitert, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden.

Zudem wurden zahlreiche konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den ökologischen Fußabdruck des Wohncenters spürbar zu verringern. Die Unternehmensimmobilie wurde energetisch saniert, indem die Fassade mit innovativen Photovoltaik-Elementen ausgestattet wurde. Die 80-Kilowatt-Solaranlage mit 210 Solarmodulen liefert schon heute einen beachtlichen Anteil des Strombedarfs des Möbelhauses. Ein eigenes Blockheizkraftwerk versorgt das Unternehmen mit Wärme und Strom. Aktuell wird es noch mit Gas betrieben, doch perspektivisch soll es auf Wasserstoff umgerüstet werden.

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Auf dem Parkplatz des Wohncenters befinden sich bereits 22 Ladestationen für E-Autos, die vor allem von den Mitarbeitern genutzt werden. Das Wohncenter stellt seinem Personal 18 Firmenwagen zur Verfügung, allesamt E-Autos. Die freien Ladesäulen sind öffentlich zugänglich.

Begonnen haben jetzt die Arbeiten, mit denen in Nordenham die größte und leistungsstärkste Stromtankstelle der Wesermarsch entsteht. Geplant sind acht öffentliche Schnellladestationen für Elektro-Autos mit einer Leistungsstärke von jeweils 400 kW. Für dieses Vorhaben lässt Hendrik Lenz den Parkplatz des Wohncenters an der Atenser Allee in Richtung Verkehrskreisel erweitern. Der Inhaber und Geschäftsführer des Möbelhauses plant das Projekt gemeinsam mit dem Unternehmen E.ON Drive Infrastructure.

E-Autos, die in der Lage sind, die hohe Ladeleistung zu nutzen, können innerhalb von 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer tanken. Eine der acht Ladesäulen soll behindertengerecht gestaltet werden, eine weitere ist für größere Fahrzeuge, zum Beispiel Wohnmobile, geeignet. Die Ladesäulen können 24/7, also rund um die Uhr, genutzt werden. Die neue Stromtankstelle soll noch in diesem Sommer an den Start gehen.

Investition in das Personal

Im Spätsommer wird nach Aussage von Hendrik Lenz der gesamte Fuhrpark des Wohncenters erneuert. Dann wird es nur noch E-Fahrzeuge geben. Die stehen den Mitarbeitern für private Zwecke zur Verfügung. „Damit investieren wir in das Personal, das uns dieses Angebot nicht nur mit einem Lächeln im Gesicht, sondern auch mit ihrem Einsatz für die Kunden honoriert“, so der Wohncenter-Inhaber.

Doch damit nicht genug: Hendrik Lenz prüft derzeit die Möglichkeit, Strom für das eigene Unternehmen auch durch Windkraft produzieren zu können. Zudem ist die Umstellung der Heizungsanlage von Gas und Elektrizität ein weiteres Thema.

Das Engagement des Nordenhamers für eine nachhaltige Zukunft seines Geschäfts hat sich längst herumgesprochen. So hat das Wohncenter im vergangenen Jahr eine Aus-zeichnung für vorbildliche Maßnahmen zum Klimaschutz bekommen. Es gehörte zu den Preisträgern des landesweiten Wettbewerbs „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort 2024“. Das Nordenhamer Möbelhaus gehört landesweit zu den Vorzeigebetrieben in Sachen Nachhaltigkeit. Nachhaltig ist für Hendrik Lenz auch, dass er versucht, fast alle Maßnahmen mit örtlichen oder regionalen Firmen umzusetzen.